Der Businessplan: die Basis für eine erfolgreiche Existenzgründung

7. Oktober 2011
Jeder der sich selbständig machen will, steht zu Beginn vor der ersten Hürde: die Erstellung eines Businessplans. Auch wenn es ganz schön viel Zeit kostet, einen ausgereiften Businessplan zu erstellen, sollte man diese Mühen nicht scheuen. Denn ein Businessplan, bzw. Geschäftsplan stellt die Basis für eine erfolgreiche Existenzgründung dar. Ein Businessplan hilft dem Existenzgründer, seine Chancen und Risiken besser einzuschätzen und ist besonders in der Kapitalbeschaffung unabdingbar. In der Kosten und Liquiditätsplanung sind auch die Sozialversicherungskosten zu berücksichtigen. Hier ist die Höhe der Krankenversicherungsbeiträge zu berücksichtigen. Dies kann für Einzelunternehmer, Freiberufler und unter Umständen GmbH Geschäftsführern sehr unterschiedlich ausfallen, da diese das Recht haben sich privat zu versichern.

Was enthält ein Businessplan?

Ein Businessplan ist ein übersichtliches, gut strukturiertes, schriftliches Dokument, das die Geschäftsidee beschreibt, den Kapitalbedarf ermittelt und sich mit einer eine Marktanalyse und dem konkreten Umsetzungsplan beschäftigt. Ein Businessplan besteht dabei aus zahlreichen Teilplänen, wie z.B. dem Finanzplan, dem Marketingplan, dem Produktions- und Personalplan uvm. All diese vielen Bestandteile des Businessplans werden in der sog. Executive Summary zusammengefasst. Um einen vollständigen Businessplan zu erstellen, gibt es im Internet zahlreiche Tipps und sogar Businessplan-Vorlagen, nach denen man seinen Businessplan ohne große Mühen erstellen kann.

Was für die Erstellung eines Businessplans spricht

Wer einen Businessplan für sein unternehmerisches Vorgehen erstellt, lernt vor allem eines: seine Geschäftsidee mit all ihren Stärken und Schwächen am Markt realistisch einzuschätzen. Orientiert man sich an seinem fertigen Businessplan, so hat man nicht nur eine Basis für eine langfristige Erfolgskontrolle. Ein Businessplan zwingt zur systematischen Vorgehensweise und gibt die Strategie grob vor. Ein sehr wichtiger Punkt, der für die Erstellung eines Businessplans spricht, ist jedoch, dass er Kapitalgeber von der Einzigartigkeit des Produkts oder der Dienstleistung überzeugen kann. Ob Banken, Business Angels oder Venture Capital Gesellschaften - alle Kapitalgeber fordern zuerst einen Businessplan vom Existenzgründer. Ein Businessplan kann also Voraussetzung dafür sein, dass die Finanzierung einer Geschäftsidee sichergestellt ist. Ein gut strukturierter und realistisch argumentierter Businessplan kann also die Basis für eine erfolgreiche Existenzgründung sein.

Zusatzkrankenversicherung oder PKV?

30. September 2011

Eine private Krankenversicherung abzuschließen, ist eine Entscheidung, die gut bedacht werden will. In der Regel gilt, dass Alleinstehende mit einem sehr hohen Einkommen vom Abschluss einer privaten Krankenversicherung profitieren können, wer gut verdient, kann so einiges an Geld sparen. Kinderreiche Familien hingegen können eher in der gesetzlichen Krankenkasse gut aufgehoben sein. Um die Leistungen dort zu erhöhen, empfehlen sich dann Zusatzversicherungen. Durch eine Zahnzusatzversicherung können z.B. die Zuzahlungen beim Zahnarzt deutlich verringert werden. Auch spezielle Leistungen wie Zahnreinigung oder eine Zahnzusatzversicherung für Kieferorthopädie sind möglich.

Ist die Entscheidung jedoch für eine private Krankenversicherung gefallen, sind eine Menge weiterer Fragen zu klären, wo und wie man am besten seine private Krankenversicherung abschließt. Viele Versicherungsgesellschaften haben eine private Krankenversicherung im Programm, innerhalb einer privaten Krankenversicherung gibt es Differenzierungen. Lohnt sich ein Versicherungsabschluss mit Selbstbehalt? Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl vor Spezialtarifen, z.B. für bestimmte Berufsgruppen wie Ärzte oder Apotheker.

Neben den Wirtschaftlichkeitskriterien aus Sicht der Versicherten gibt es Unterschiede, mit welchen Versicherungen ein Abschluss möglich ist. Es gibt verschiedene Gründe, die den Abschluss einer privaten Krankenversicherung erschweren können. Das eine können Vorerkrankungen sein, das andere kann die mangelnde Bonität des Versicherungsnehmers sein. Zur Bonität lässt sich kurz und knapp anmerken, dass ein Unternehmen der privaten Versicherungswirtschaft auf regelmäßige Beitragszahlungen angewiesen ist und man bei einem positiven Schufa- Beschied (d.h., dass keine gute Bonität besteht), mit der Verweigerung des Vertragsabschlusses rechnen muss.

Im Fall von Vorerkrankungen liegen die Dinge etwas komplizierter. Je nachdem wie schwerwiegend die Erkrankung ist, müssen Sie mit anderen Reaktionen durch die Versicherungsgesellschaft rechnen: Wird ein erhöhter Beitrag (Risikozuschlag) verlangt, werden bestimmte Behandlungen nicht mitversichert oder müssen sie damit rechnen, dass der komplette Versicherungsabschluss verwehrt wird?

Da die Versicherungsgesellschaften in der Regel im individuellen Fall entscheiden, lassen sich kaum pauschale Aussagen darüber machen, welche Erkrankung zu einem Ausschluss von der privaten Krankenversicherung führen würde, im Gegenteil: Während die eine private Krankenversicherung den Vertrag ablehnt, kann eine andere einen Vertrag mit einem Risikozuschlag anbieten. Aus diesem Grund lohnt sich im Fall einer Vorerkrankung lohnen, dass sie einen Versicherungsantrag bei mehreren Versicherungen gleichzeitig stellen. Wenn eine Versicherungsgesellschaft den Abschluss einer privaten Krankenversicherung ablehnt, haben Sie immer noch die Chance, dass einer der anderen Anträge angenommen wird. Gleichzeitig sollten diese Anträge vor allem deshalb gestellt werden, weil zukünftige Anträge in der Regel auch abgelehnt werden, wenn bereits eine Versicherung abgelehnt hat.

Zusatzversicherung: kann genauso wichtig wie PKV sein

20. September 2011
Im Internet wird eine private Krankenversicherung mit 59 Euro angepriesen. Eine gute Krankenversicherung ist aber zu diesem Preis auf keinen Fall zu bekommen. Gute Leistungen kosten bei privaten Krankenkassen viel Geld. Verschiedene Anbieter geben sich als Verbraucherzentrale aus und animieren zum Krankenversicherung Wechsel. Zusatzversicherungen werden nicht so stark beworben aber können dennoch einen guten Schutz bieten. Dabei ist ebenfalls ein Krankenzusatzversicherung Vergleich wichtig.
Dem Wechsel in der Privaten Krankenversicherung steht in aller Regel nichts im Wege, sollte jedoch ein gründlicher Krankenversicherung Vergleich der Versicherungsbedingungen und Leistungen vorangehen. Die übereilte Vertragsauflösung der bestehenden Krankenversicherung kann verhängnisvolle Folgen für die Versicherten haben, da ausnahmslos eine erneute Gesundheitsprüfung bei der neuen Versicherung stattfindet. Die Konsequenz ist, dass abhängig von dem aktuellen Gesundheitszustand Risikozuschläge bzw. gar Ausschlüsse vom Versicherungsschutz verkauft werden. Die vermeintlich preiswerte neue Versicherung wird damit ein teures Unterfangen gegebenenfalls auch noch mit unterlegenem Versicherungsschutz. Wer also den bestehenden Versicherungsschutz gekündigt hat und bei der anderen Versicherungsgesellschaft nur zu erschwerten Bedingungen genommen wird, kann nicht auf eine Weiterführung seines bisherigen Versicherungsschutzes beim alten Versicherer spekulieren. Grundsätzlich wird später ein Basistarif angeboten, der bedeutsame Deckelungen im Versicherungsschutz hat. Daher sollte man keinen Wechsel ohne eine vernünftige private Krankenversicherung Gegenüberstellung machen.

Krankenversicherung Vergleich: Leistungen betrachten

Die Leistungen der Versicherungen werden häufig von Verbrauchern nicht beachtet, jedoch können dadurch jede Menge unnütze Kosten auftreten. Bei dem Primärarztprinzip kann z. B. eine Kostenfalle auf einen Kunden warten, sollte er ohne Überweisung den Fachmediziner besuchen und dort eine dauerhafte Erkrankung diagnostiziert bekommen. Die privaten Krankenversicherungen kommen in jenem Fall nur für 80 Prozent der Behandlungskosten auf. Aufgrund des Primärarztprinzips muss der Versicherte nur aufgrund einer fehlenden Überweisung also 20 % der Behandlung selber begleichen.